Bitterstoffe entgiften den Körper

Bitterstoffe

Schon Hildegard von Bingen befürwortete die  anregende und regulierende Wirkung von natürlichen Bitterstoffen. Sie wirken stark basisch, sind unsere natürlichen Schlankmacher und fördern eine gute Fettverbrennung. Bitterstoffe regen die Entgiftung an,  unterstützen die Leber und sorgen für ausreichende Verdauungssäfte und Gallenflüssigkeit. Der Insulinspiegel im Blut steigt nicht permanent und  Sie haben weniger Heißhunger auf Süßes. So verhindern Sie automatisch die Einlagerung in Fettdepots, aktivieren Ihre Verdauung und erhalten sich eine gesunde Darmflora.

Bitterstoffe werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin dem Element Feuer zugeordnet. Sie regen den Dünndarm und das Hormonsystem an. Ein optimales Verdauungsfeuer haben wir in der Zeit von 13 – 15 Uhr (Organuhr). In dieser Zeit läuft der Dünndarm auf Hochtouren, die Verdauung nimmt erneut einen Anlauf. 

Der Magen hat seine Maximalzeit von 7 - 9 Uhr, in den Morgenstunden verdaut er am besten (Zeit für die Ausscheidungsphase). Genau 12 Stunden später, von 19 – 21 Uhr , hat er sein Tagestief erreicht.  Zu dieser Zeit sollten Sie Ihren Magen nicht belasten. Die Mahlzeit könnte Ihnen dann   „schwer im Magen liegen bleiben“.

In welchen Lebensmitteln sind Bitterstoffe enthalten?

Wermut (bitterer Beifuß), Grapefruits, Zitronen, Kardamom, Kurkuma, Thymian, Schafgarbe, Salbei, Rucola, Salate, Petersilie, Lorbeerblätter, Brokkoli, Artischocken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Grünkohl, Rotkohl, Winterspinat, Zucchini, Sellerie, Weißkraut und Wirsing, Gurken, Blumenkohl, Knoblauch, Zwiebeln, Tee, Kräuterbitter. Getreide: Hirse und Amarant.

Chi­coree: Der ho­he Ge­halt an Bit­ter­stof­fen kann Le­ber, Darm und Ma­gen an­re­gen und för­dert die Ver­dau­ung. Chi­coree ist reich an Vit­ami­nen und Mi­ne­ra­li­en, ent­wäs­sert und ent­schlackt. Er hat ei­nen po­si­ti­ven Ein­fluss auf Cho­les­te­rin- und Fett­stoff­spie­gel so­wie den Blut­druck. Ne­ben sei­ner Ver­wen­dung als Sa­lat lässt er sich auch als Ge­mü­se zu­be­rei­ten und über­ba­cken.

Verschiedene Saisongemüse der Jahreszeit geben uns was wir brauchen. Es sind Lebensmittel, die auch unseren Heißhunger in Schach halten.